geschrieben von Wolfram Schmid

Gestern waren wieder die Perchten in München. Von der Polizei und Ordnungskräften warenwieder die Straßen abgesperrt worden, doch trotzdem verschmälerten neugierige Zuschauer die Straßen immer wieder, um möglichst viel zu sehen. Die Zuschauer standen machmal in bis zu acht Reihen hintereinander. Es herrschte vor dem Perchtenlauf und am Anfang ein sehr großes Gedränge. Dieses löste sich bei weiteren Perchtengruppen immer weiter auf, so daß wir anfangs stehend in der achten Reihe im Verlauf der Zeit immer weiter nach vorne geschoben wurden. Es waren wieder viele schöne Perchtengruppen da, aus dem Voralpenland und aus Österreich. Schon von weitem konnte man die Perchten hören, mit ihren Kuhglocken und Schellen.
Es waren sehr verschiedene Masken dabei, alle handgeschnitzt. Auch Bären, Hexen und Engel waren vertreten. Die Sparifankerl machten sich eine Gaudi daraus Frauen von den Zuschauern zu holen und mit der Rute zu versohlen oder auch andere Perchten zogen vorwitzigen Kindern ihre Mützen ins Gesicht. Aber alles ganz harmlos. Viele Zuschauer nutzten auch die Gelegenheit, um sich mit besonders schönen oder gruseligen Perchten fotografieren zu lassen. Viel zu schnell war das Spektakel schon wieder vorbei. Also wegen dieser Perchten muß niemand Albträume zu haben.




