24.01.2026
9,8 Km
Aus allen Himmelsrichtungen brachten Bus und Bahn die Mitwanderer zum Treffpunkt in Pasing. Weiter ging es dann mit der S6 nach Starnberg. Der Bahnhof der reichsten Gemeinde Deutschlands (es gibt hier und im Landkreis die größte Millionärsdichte) sieht immer wieder zum Erbarmen aus. Von dort ca 800 m die Hauptstraße entlang den Berg hinauf. Fälschlicherweise sind wir dann zu früh abgebogen und ein Stück die Weilheimer Straße entlang gelaufen. Wir überquerten die Straße und folgten dem Siebenquellenweg der uns wieder zurück zur Söckinger Straße brachte. Dieser folgten wir dann bis zur Maisinger Schlucht Straße. Auf dem König Ludwig Weg gelangten wir dann immer am Maisinger Bach entlang zur
Marienkapelle. Die Wege waren so vereist, daß alle froh waren, die Grödel dabei hatten. Auf den spiegelglatten Strecken war die "geführte" Wanderung wirklich geführt. Wir wanderten unter der Bundesstraße hindurch in die fast menschenleere Maisinger Schlucht hinein. Am Ende der Schlucht wendet man sich den Wolfgraben zu und läuft nach Maising hinein. Direkt an der Hauptstraße findet man das traditionelle Gasthaus Georg Ludwig. Gut daß das Hotel angebaut hatte, die beiden Stuben waren brechend voll und wir bekamen in neuen Teil einen schönen Tisch zugeteilt. Die Bedienung war flott und das Essen schmeckte Allen ausgezeichnet. Mittlerweile schaute auch die Sonne durch die Wolken hervor und wir zogen weiter zum Meisinger See. Das Seerestaurant hat noch bis Ende März Winterpause, aber der zugefrorene See zieht Eisstockschützen und Schlittschuhläufer trotzdem magisch an. Der Weg geht ein kurzes Stück am See entlang und in der Sonne kamen schon die ersten Frühlingsgedanken auf. Sobald wir den Deich verlassen hatten und in die Feuchtwiesen kamen war auch sofort wieder das Eis da. Vorbei am schillfigen Seeufer bogen wir dann nach links über eine Brücke ab. Wir verliesen den Fallbach und gingen erst am Waldrand, später durch einen kleinen Wald nach Pöcking hinein. Jetzt fiel es auf, daß wir doch die ganze Zeit leicht bergauf gegangen waren, der Bahnhof Possenhofen ist etwas weiter unten. Da ich sonst auch immer auf die Bahn schimpfe muß ich heute erwähnen, daß wir nur 5 Minuten auf die S-Bahn warrten mussten. Es war wieder eine tolle Tour, gutes Essen, ein Superteam und ein sonniger Tag.









