15.01.2026
8 km   2 h 30

Der erste Stadtspaziergang in 2026 führte uns in den Nymphenburger Park. Wir trafen uns, wie üblich, um 10 Uhr 15 bei strahlendem Sonnenschein in Pasing, Diesmal waren wir eine größere Gruppe. Insgesamt 12 Personen. Gemeinsam fuhren wir dann weiter nach Laim, um von dort nach wenigen weiteren Schritten durch ein Tor in der Schloßmauer in den Nymphenburger Park zu gelangen. Wir wanderten durch den winterlichen Park Richtung Badenburg. Leider waren die Wege teilweise noch mit Eis bedeckt und daher noch rutschig. Aber die Ausblicke und das schöne Wetter hoben die Stimmung. Wir erreichten die Badenburg von der rückwärtigen Seite durch das Löwental und spazierten weiter Richtung Pan Denkmal und von dort zum Apollotempel entlang des zugefrorenen Badensees. Immer wieder hatten wir schöne Ausblicke auf das Nympenburger Schloss und konnten gute Fotos mit knorrigen alten Bäumen schießen. Nun führte uns der weitere Weg aus dem englischen Teil des Parks in ein kurzes Stück des französischen Teil des Parks. Wir gingen vorbei an den Kaskaden, um auf die Seite der Pagodenburg zu kommen. Von dort erreichten wir in einem großen Bogen, da die Wege zum Teil vereist waren, den Hauptweg zum Schloß Nymphenburg.

Der Nymphenburger Park und Schloß Nymphenburg wurde wegen der Geburt von Max Emanuel 1664 unter dem Kurfürsten Ferdinand Maria nach den Plänen von Agostino Barelli begonnen. Er wurde dann von seinem Nachfolger Max Emanuel in seine heuigen Dimensionen erweitert. Als Architekten waren Zuccalli und Effner beteiligt. In Schloß Nymphenburg ist auch die Schönheitsgalerie von König Ludwig I und König Ludwig II kam hier am 25. August 1845 zur Welt. Hier war immer eine beliebte Sommerresidenz der bayerischen Kurfürsten und Könige. Wir gingen nach Verlassen des Parks an der nördlichen Auffahrtsallee entlang zur Gastwirtschaft Metzgerwirt, die auch auf eine fast dreihundertjährige Geschichte zurückblicken kann. Gestärkt durch Speis und Trank wanderten wir den zugefrorenen Nymphenburger Kanal danach entlang zum Hubertustempel, wo wir an der U-Bahnstation Gern unseren heutigen Stadtspaziergang beendeten.

 

       

   

 

 

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