22.10.2026
1165 Hm, 9,2 km
Gestern Morgen fuhren wir am Morgen ab 8 Uhr 20 von Germering mit einem Auto zum Parkplatz der Herzogstandbahn am Walchensee. Nachdem es Vorgestern den ganzen Tag geregnet hatte, lachte Gestern die Sonne von einem wolkenlos blauem Himmel. Es war kalt und die Berggipfel waren weiß überzuckert. Wir erreichten den nur spärlich gefüllten Parkplatz um ca. 10 Uhr und marschierten los. Wir wunderten uns, daß am Parkplatz so wenig Autos standen, denn nach diesem Wochenende wird die Seilbahn für längere Zeit wegen Umbaumaßnahmen schließen. Schon nach kurzer Zeit kam der erste Wegweiser Richtung Heimgarten 4 Stunden und weiter zum Herzogstand 6 Stunden.
Es ging ziemlich steil nach oben und es war sehr schweißtreibend. Immer wieder erreichten wir bei den vielen Serpentinen Aussichtspunkte, bei denen wir den Walchensee von oben bewundern konnten. Der Aufstieg führte fast nur durch Bergwald und wenn wir nach oben schauten, konnten wir durch das herbstlich geschmückte Blätterdach den strahlend blauen Himmel sehen. Je weiter wir nach oben stiegen, umso glitschiger und nasser wurde der Weg, und wir kamen zu den ersten Felsen, die wir übersteigen mußten. Der Pfad führte uns immer weiter nach oben und schließlich kamen wir beim Gipfelkreuz an. Andere Bergsteiger machten dort eine Schneeballschlacht. Nach einer kurzen Foto- und Trinkpause marschierten wir weiter Richtung Herzogstand, der jetzt seltsamerweise noch 2 Stunden 30 Minuten entfernt war. Jetzt gingen wir über den Grat, der an vielen Stellen mit Drahtseil gesichert war. Es waren viele Felsgipfel zu überschreiten und es gab viele ausgesetzte Stellen. Der Pavillion von König Ludwig II war schon von weitem zu sehen. Wir kamen immer näher und nach einem letzten Anstieg und einem letzten Klettern erreichten wir ihn. Nach einer kurzen Pause gingen wir weiter Richtung Herzogstandbahn und der Wirtschaft. Da es schon ziemlich spät war, gab es dort nur ein kurzes Erfrischungsgetränk, bevor wir weiter zur Seilbahn wanderten. Mit einer der letzten Bahnen erreichten wir wieder den Parkplatz und gingen unten beim Fischerwirt am See zum Essen. Gutgelaunt und satt fuhren wir danach wieder nach Germering zurück. Es war eine sehr schöne, wenn auch lange und anstrengende Bergwanderung.













