220 Hm, 8 Km

Als wir am Pasinger Bahnhof ankamen hatte uns bereits die 1. Absage erreicht. Somit warteten wir nur noch auf weitere 4 Mitwanderer. Die 1. Bahn die Richtung Garmisch fuhr war so voll, daß wir entschieden noch 20 Minuten auf die Nächste zu ´warten. In Dieser sind wir dann nochmals in Tutzing in einen anderen Wagon umgestiegen und bekamen auch wirklich noch Sitzplätze für Alle. Nach dem Umstieg in Murnau saßen wir dann in der leereren Bahn nach Oberammergau. In dieser Bahn ist allerdings, auf Grund des Tempos "fast Blumen pflücken" während der Fahrt erlaubt. Die Ausblicke im  Graswangtal  machen absolut nachvollziehbar warum König Ludwig II hier sein Schloß Linderhof bauen ließ um die absolute Abgeschiedenheit zu erleben.. In Oberammergau allerdings, ging es durch die Innenstadt, an Eisdielen und mit Lüftlmalerei verzierten Häusern vorbei in Richtung  Schwimmbad Wellenberg und Laberbahn.

Die Sonne meinte es wieder sehr gut mit uns, so daß wir dann auch dankbar in einen lichten Wald abbogen. Jetzt erreichen wir den Skulpturenweg und betrachten verwundert die aufgestellten Kunstwerke, anscheinend sind wir einfach Kulturbanausen.  Hinauf über blühende Wiesen durch den Laingraben spazierten wir auf halber Höhe bergauf, Bergab am Aufacker entlang. Überall blühten schon Enziane und färbten die Wiesen in saftiges Blau. Am Berggasthof  Romanshöhe fanden wir noch einen letzten Tisch im Freien und bestellten verschiedene Gerichte. Leider war der Kaiserschmarrn nicht ganz durchgebraten- und für mich fehlten die Rosinen  , die anderen Speisen waren durchwegs lecker. Von der Wirtschaft führt eine Straße nach Unterammergau hinab. Hier hat man auch einen herrlichen Blick über  das Pulvermoos und  das gesamte Ammertal mit Laber, Notkarspitz,  Kofel, Pürschling, und natürlich dem  immer präsenten Hörndle. Wir stiegen in Unterammergau wieder in den Zug, der uns zuerst nach  Murnau und dann weiter nach  Pasing zurück chauffierte. Leider konnte auch die nette Fahrgastbefragung der Bahn nichts an den übervollen Zügen ändern, so daß wir Alle keine großen Vorteile fanden und vermutlich doch wieder aufs Auto umsteigen werden.

   

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