Treffpunkt dieses Mal vor der Maria Schutz, wo wir das überzählige Auto abstellen konnten. Mit 2 vollen Pkw's ging es auf die Salzburger Autobahn bis Irschenberg und weiter durch Fischbachau zum Wanderparkplatz Birkenstein. Dieser war bereits ganz schön voll obwohl er 5 € Parkgebühr kostet. Viele Wanderer wollten auf den Breitenstein und wir zogen los in Richtung Wendelstein. Nach einiger Zeit auf dem Waldweg zeigte ein handgeschriebener  Wegweiser  nach links und wir stiegen einen kurzen steilen Pfad durch den Wald. Es wurden blühende Almwiesen sichtbar und es ging oberhalb der Spitzingsalm vorbei in Richtung Osten. Vor uns kam der Wendelstein immer näher. 2 Frauen kamen uns entgegen und hatten auch die Abzweigung zum Türkenköpfl  versäumt. Somit gingen wir die Wiese wieder zurück und entdeckten einen fast unsichtbaren Pfad nach oben auf den Grat. Unter einem Stacheldrahtzaun mußte noch durchgeschlüpft werden bis wir dann in nächster Nähe bereits das Gipfelkreuz sehen konnten. Auf der nahen Wiese konnten wir gut eine Pause einlegen.

Das kurze Stück bis zum Stacheldrahtzaun durften wir wieder zurück und gingen an diesem weiter. Es gab ein paar kurze felsige Stellen und wir hatten uns in Richtung Kirchwand verstiegen. Unser eigentlicher Weg verlief ca 50 Meter weiter unten. Somit kam wieder eine Stacheldrahtüberquerung und ein kurzer wegloser Abstieg. Der richtige Weg führte uns dann zum Schweinsbergsattel. Da die Wolken recht schwarz aussahen und der Abstieg vom Schweinsberg ziemlich steil und rutschig sein soll, entschieden wir uns über die Kothalm zur Kesselalm abzusteigen. Auf der Kesselalm erwarteten uns die kühlen Getränke bevor wir dann die Straße nach Birkenstein hinunter stiefelten. Hier kam auch dann der lang angekündigte Regen in Form von Sprühregen und wir waren froh als wir unten ins Cafe Seidl einkehren konnten. Die Kuchenstücke können immer wieder begeistern. Am Ende besichtigen wir noch die Wallfahrtskirche Birkenstein und traten danach die Heimfahrt an. Eine sehr gelungene, abwechslungsreiche und fast einsame Tour