28.08.2026, ca 14 Km, 800 Hm.
Durch die schlechte Wetterprognose hatten wir heute einige Absagen und starteten bereits um 7:30 mit dem Auto. Kurz nach 9 Uhr erreichten wir unser Ziel, das Restaurant Glashütte. Der Parkplatz war leer und wir stiefelten los, erst ca 1 Kilometer die B 307 zurück, dann nach links abbiegen in Richtung Schliffbach. Neben dem lustig vor sich hin plätschernden Bach ging der Weg gleichmäßig steil nach oben. Der lichte Mischwald lieferte genug Schatten bis wir immer höher steigend an einer Lichtung an der Röhrlmoosalm vorbeikamen. Hier begegneten wir unserer ersten Person, einem Bauern, der mit dem Auto die Kühe zusammentrieb. Von hier aus hätten wir die Möglichkeit gehabt die Forststraße weiterzugehen. Wir bevorzugten aber einen Steig der zuerst an einem Waldrand entlang und später dann teilweise recht steil die langezogenen Kurven abkürzte. Der letzte Grashang zu den Rossbergalmen wurde überwunden und dort konnten dann Getränke und Almkäse gekauft werden. Von dort aus gingen wir nur noch zu zweit den weiteren Weg hinauf Richtung
Tegernseer Hütte und den Ross- und Buchsteingipfeln. Nach kurzer Zeit kamen wir auch schon zu einem Abzweiger, entweder den kürzeren Drahtseil gesicherten Weg zur Hütte oder den längeren sogenannten "Altweibersteig". Da wir keine "alten Weiber" dabei hatten haben wir uns für die erstere Variante für den Hinweg und für zweiteres auf dem Rückweg entschieden. Es war schon eine rechte Kraxelei und es kostete noch etliche Schweißtropfen. Aber wir haben es geschafft und erreichten zwar erschöpft aber doch zufrieden die Tegernseer Hütte. Inzwischen hatte sich das Wetter total geändert und bei der Hütte stürmte es. Wir konnten die Gipfelkreuze sowohl vom Ross- als auch vom Buchstein sehen, aber uns erschien ein weiteres Hinaufgehen bei diesen Wetterumständen zu gefährlich und so machten wir uns nach einer kurzen Trinkpause auf den Rückweg.
Beim Abstieg zogen von überall die dunklen Wolken heran und wir beeilten uns um nicht in die vorhergesagten Unwetter zu kommen. Gegen 15 Uhr, es fing gerade an zu tröpfeln hatten wir noch ca 30 Minuten bis zum Auto. Gott sei Dank, es blieb bei einzelnen Tropfen und wir erreichten den Gasthof Glashütte noch trocken. Das Wirtshaus hat durchgehend warme Küche uns somit nahmen wir noch ein verspätetes Mittagessen zu uns.








